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Haftungsfrage Hufpfleger lang

Ich hab ja meinen Wallach meiner Schwägerin zur Verfügung gestellt. Nun hat mich diese letzte Woche angerufen, daß Pferd gehe lahm.
Ich hab mir den dann angeschaut und auf Huflederhautentzündung getippt, aufgefallen ist mir sofort daß alle vier Hufe schief bearbeitet waren. Der TA kam und stellte eine doppelte Sohlefest. Da hat sich in der Hufsohle in einem Zwischenraum eine Tasche mit Eiter gebildet, das natürlich an beiden Vorderhufen.
Die Geschichte wurde aufgeschnitten und behandelt, das wird auch wieder ist halt ärgerlich und irre schmerzhaft für das arme Pferd. Der TA hat gemeint, daß das eindeutig von der fehlerhaften Hufbearbeitung durch den Hufpfleger passiert ist, allerdings war der schon vor drei Wochen da, das Krankheitsbild paßt allerdings zu diesem Zeitrahmen bzw. zu der großen Eitermenge.
Nun ist es so, daß der Gute erst mal Hufschuhe braucht wenn die Verbände runterkommen, damit er sich im Offenstall schmerzfrei bewegen kann.
Der Hufpfleger meint, daß das sehr weit hergeholt ist, mit der mangelhaften Hufbearbeitung und weigert sich, irgendwie eine Lösung zu finden.
Meiner Meinung nach wäre es mehr als in Ordnung wenn er die TA-Kosten übernimmt (war halt grad auch noch Sonntagsdienst) und die Anschaffung für die Hufschuhe die ja nur nötig sind, weil dem armen Kerl die ganze Hufsohle augeschnitten wurde.
Ich denke auch Hufpfleger haben eine Haftpflichtversicherung und die wird sowas ja wohl tragen oder täusch ich mich?
Ein langer Rechtsstreit rentiert sich nicht, aber die Kosten für Behandlung und Hufschuhe bewegen sich halt schon auf 400 Euronen und mehr zu, und eigentlich seh ich gar nicht ein, daß andere dafür zahlen sollen, wenn der Hufpfleger einen Bock geschossen hat.
Liegen wir falsch, wenn wir den Hufpfleger in die Haftung nehmen wollen? Attest vom TA kommt heute, das andere Pferd im Stall welches der Herr ausgeschnitten hat ist auch lahm.

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