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Pferdenotruf Archiv 2008

Kein Notfall - Matschwinter - lang

Hallo,

kein Notfall, nur Gedanken, welche mich in der letzten Zeit beschäftigen: Wie machen es die anderen mit ggf. den gleichen Bedingungen..

Seit gut Mitte/Ende Oktober ist es bei uns (Brandenburg an der Oder) Nass, es regenet und regnet und regnet... Wasser läuft nicht mehr ab (niedriger Wasserspiegel).

Das Winterpaddock könnte als Badesee umfunktionert werden, meine beiden Knabberkoppeln mit je 2.500 m² nun völlig im Eimer, eine reine Schmierseifenmatschähnliche Landschaft. Habe meine beiden Großen auf die Koppeln lassen müssen, da ich sie ja nun nicht im Wasser (Winterpaddock) stehen lassen kann und das seit ca. Mitte/Ende Oktober. An Reiten (im Gelände geht nicht, bin leider noch allein) oder auf dem Platz arbeiten nicht zu denken.

Ist es jetzt nun wirklich schlimm, dass mein Großer nicht geritten bzw. gearbeitet werden kann? Höre da die unterschiedlichsten Meinungen. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen.

Klar, sobald mal der Boden wieder chic ist, fangen wir wieder von vorn an, aber mir ist das egal, weil ich eh gern mit meinen Pferden am Boden (Aufbau Rücken- und Halsmuskulatur für das Reiten) arbeite und ich keinem Zeitdruck unterlegen bin sowie wir ja auch keine Turnier- oder Showreiter werden wollen.

Habe noch keinen eigenen Hänger um ggf. in die nächste Reithalle zu fahren.

Habe nicht den Eindruck, dass die beiden sich langweilen, sie sind ja täglich draußen, spielen und toben, trotz des Bodens (bin jedoch immer in Sorge, dass sie sich was tun können bei dem Matsch), kommen abends in ihren Stall wo über Nacht schön die Hufe trocknen können. Machen auf mich einen ausgeglichenen Eindruck.

Ich mache mir bestimmt wieder viel zu viele Gedanken und entschuldige mich für die Banalität meines Postings, jedoch würden mich Erfahrungsberichte von "alten Hasen" interessieren, wir sind ja erst seit Januar in Eigenregie. Bauliche Maßnahmen zur Optimierung sprengen derzeit meinen finanzielen Rahmen. Vielen Dank.

Gruß

Nelli

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